Briefing für Praktikant:innen & Marketing
INQA-Coaching — wen wir gewinnen wollen und wie
Damit alle im Team dasselbe Bild haben: wer die Zielkundschaft ist, warum das Angebot funktioniert, und was zwischen "jetzt im eigenen Netzwerk teilen" und "richtige Kampagnen schalten" konkret ansteht.
01Das Produkt in einem Satz
INQA-Coaching ist ein Beratungsprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: kleine und mittlere Unternehmen bekommen 80 % eines bis zu zwölftägigen Coachings gefördert (max. 11.520 €), bei dem das eigene Team — begleitet von einem zertifizierten INQA-Coach — Lösungen für Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Führung entwickelt. Darya Skibbe führt das Coaching durch, Timm Teichmann verantwortet Geschäftsentwicklung & Partnerschaften.
02Wer die Zielkundschaft ist
Zwei Ebenen: was das Programm formal verlangt, und wo wir inhaltlich am stärksten passen.
Formal förderfähig
- Weniger als 250 Mitarbeitende
- Jahresumsatz ≤ 50 Mio. € bzw. Bilanzsumme ≤ 43 Mio. €
- Mind. 2 Jahre am Markt, Sitz & Arbeitsstätte in Deutschland
- Mind. 1 sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle
- Branche: beliebig
Inhaltlich beste Passung (Daryas Expertise)
- Führungs- oder Kulturthemen: Generationswechsel, neue Führungskraft, Reibung im Team
- Fachkräftemangel spürbar — Betrieb will als Arbeitgeber attraktiver werden
- Digitalisierung von Arbeitsprozessen ist Thema, aber es fehlt intern die Methode
- Geschäftsführung ist bereit, Mitarbeitende aktiv einzubeziehen (Pflicht im Programm)
Handwerksbetriebe
Kleinere Dienstleister
Familienunternehmen vor Nachfolge
Agenturen & Büros im Wachstum
03Zwei Phasen der Kundengewinnung
Jetzt: eigenes Netzwerk, ohne Budget. Marketing bereitet parallel vor, was für Phase 2 gebraucht wird — startet aber erst, wenn das Netzwerk nicht mehr reicht.
Phase 1 — jetzt
Eigenes Netzwerk
- Persönliche Ansprache durch Timm & Darya
- One-Pager an Geschäftspartner, die passende KMU kennen
- Direkte Empfehlungen, kein Streuverlust
Kein Marketingbudget nötig
Phase 2 — sobald Netzwerk ausgeschöpft
Strukturierte Kampagnen
- Bezahlte Reichweite & Content-Serie
- Multiplikatoren statt Einzelkontakte
- Marketing übernimmt Steuerung
Budget & Zeitpunkt: noch offen
04Was Phase 2 braucht — zur Orientierung
Noch kein Startsignal, aber das ist die Richtung, in die Marketing schon mal mitdenken kann.
KanalWarumWer treibt
LinkedIn-Content
Darya als Expertin sichtbar machen: Fallbeispiele, Förderfakten, Einblicke aus echten Coachings.
Praktikant:in
LinkedIn Ads
B2B-Targeting nach Unternehmensgröße/Branche — direkt auf die Landingpage.
Marketing
Lokale Suche / SEO
"INQA-Coaching + Region" — dort suchen Geschäftsführer:innen, die schon von der Förderung wissen.
Marketing
Multiplikatoren
IHKs, Handwerkskammern, Steuerberater:innen — ähnliche Rolle wie unsere Geschäftspartner, nur skaliert.
Marketing
05Rollen
Praktikant:in
- Social-Posts & einfache Grafiken produzieren
- Zielunternehmen & Branchenverbände recherchieren
- Bestehende Inhalte (One-Pager, Landingpage) in Formate für Social/E-Mail übersetzen
Erfahrene Marketing-Person
- Kampagnenstrategie & Kanalauswahl für Phase 2
- Budgetplanung, sobald Phase 2 startet
- Copywriting-Feinschliff, Testing, KPI-Tracking
06Offene Punkte
Vor dem Start von Phase 2 klären
- Budget-Rahmen für bezahlte Kampagnen
- Auslöser: ab wann gilt das Netzwerk als "ausgeschöpft"?
- Ziel-KPI: wie viele Erstgespräche/Coachings pro Quartal?
- Landingpage-Text ist noch Entwurf — vor Kampagnenstart final abstimmen